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Fischotterausgleich in Bayern bis zu 100% Verordnung zur Entnahme von Fischottern in Bayern außer Kraft gesetzt Staatliche Beihilfen: Kommission bittet um Stellungnahmen zur vorgeschlagenen Überarbeitung der EU-Beihilfevorschriften für die Land- und Forstwirtsch
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Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

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EU Öffentliche EU Konsultation "Wassersektor – Beschleunigung der Digitalisierung für eine bessere Bewirtschaftung und Nachhaltigkeit"
24.06.2026

Öffentliche EU Konsultation "Wassersektor – Beschleunigung der Digitalisierung für eine bessere Bewirtschaftung und Nachhaltigkeit"

Die EU Konsultation zur Digitalisierung des Wassersektors hat das Potenzial, das Leben für die Aquakultur teurer und komplizierter zu machen - Entsprechend hat sich der VDBA in dem Verfahren positioniert.

Über die Initiative:
Die Wasserbewirtschaftung in der EU erfordert ein intelligentes, digitales System, um Echtzeit-Vorhersagen zu verbessern und die Kosten zu senken. Die mit dieser Initiative angestrebte Beschleunigung der Digitalisierung wird durch die folgenden drei Säulen gestützt: KI-gestützte Big Data, großmaßstäbliche Nutzung des Internets der Dinge und routinemäßige Erdbeobachtung. Ziel der Initiative ist es, zuverlässige Dienstleistungen zu erbringen, Bürokratie abzubauen und einen wettbewerbsfähigen Markt zu fördern. Durch die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Transparenz können bessere Daten für die Öffentlichkeit und eine intelligentere Bewirtschaftung der Wasserressourcen der EU sichergestellt werden.
Frist für Rückmeldungen: 27 Mai 2026 - 24 Juni 2026 
 
Stellungnahme des Verbandes der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. zum Konsultationsdokument der Europäischen Kommission „Wassersektor – Beschleunigung der Digitalisierung für eine bessere Bewirtschaftung und Nachhaltigkeit“
Die deutsche Binnenfischerei und Aquakultur unterstützen grundsätzlich das Ziel, die Wasserbewirtschaftung durch den Einsatz moderner digitaler Technologien effizienter, transparenter und widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu gestalten. Eine verbesserte Datengrundlage kann dazu beitragen, wasserwirtschaftliche Entscheidungen zu objektivieren und vorhandene Wasserressourcen nachhaltiger zu nutzen.
Gleichzeitig weist die Europäische Kommission selbst darauf hin, dass hohe Investitionskosten derzeit zu den wesentlichen Hemmnissen der Digitalisierung im Wassersektor gehören. Für die überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen der Binnenaquakultur und Binnenfischerei gilt dies in besonderem Maße. Zusätzliche Anforderungen an Mess-, Sensor- und Übertragungstechnik sowie deren laufende Wartung, Kalibrierung, Datenspeicherung und Berichterstattung verursachen erhebliche Kosten. Diese dürfen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Aquakulturunternehmen nicht gefährden und müssen daher durch geeignete Förderinstrumente begleitet werden.
Vor diesem Hintergrund müssen sich mögliche Vorgaben zur Datenerfassung und Digitalisierung in einem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Einfluss des jeweiligen Produktionsverfahrens auf den Landschaftswasserhaushalt bewegen. Eine pauschale Erfassung sämtlicher Wasserströme würde den sehr unterschiedlichen Produktionssystemen innerhalb der Aquakultur nicht gerecht. Erfasst werden sollten ausschließlich solche Wasserparameter, die durch den jeweiligen Betrieb tatsächlich beeinflusst werden können und zugleich für wasserwirtschaftliche Entscheidungen von relevanter Bedeutung sind. Die Datenerhebung muss sich auf einen klar definierten wasserwirtschaftlichen Mehrwert stützen und darf nicht zum Selbstzweck werden.
Besondere Bedeutung kommt dabei der Bewertung von Wasserverlusten zu. Verdunstung und insbesondere Versickerung dürfen nicht als Wasserverbrauch eingestuft werden. Beide Vorgänge sind integrale Bestandteile des natürlichen Landschaftswasserhaushalts. Während Verdunstung zum atmosphärischen Wasserkreislauf beiträgt, stellt die Versickerung einen wesentlichen Prozess der Grundwasserneubildung dar. Dies gilt insbesondere für Teichgebiete, deren Wasserflächen und durchströmte Böden einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung regionaler Wasserhaushalte leisten. Gerade vor dem Hintergrund vielerorts rückläufiger Grundwasserneubildungsraten wäre es fachlich nicht nachvollziehbar, die für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung unentbehrlichen Versickerungsprozesse als Wasserverbrauch zu bewerten oder daraus finanzielle Belastungen für die Betriebe abzuleiten.
Mit Sorge sehen wir daher mögliche Entwicklungen, bei denen die durch die Digitalisierung geschaffene Datengrundlage künftig zur Ausweitung von Wassernutzungsentgelten oder vergleichbaren Abgaben auf bislang privilegierte Nutzungsformen herangezogen werden könnte. Die Erhebung von Wasserentgelten darf nicht auf Bilanzierungsansätzen beruhen, die natürliche Prozesse wie Versickerung oder Speicherwirkungen von Gewässern als Verbrauch behandeln. Vielmehr müssen die tatsächlichen Wirkungen auf den Landschaftswasserhaushalt differenziert bewertet werden.
Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass mögliche Systeme zur Priorisierung von Wasserzuteilungen in Trocken- und Dürreperioden nicht ausschließlich auf Basis von Entnahmemengen oder kurzfristigen Wasserbilanzen erfolgen. Insbesondere die Teichwirtschaft erbringt vielfältige wasserwirtschaftliche und ökologische Leistungen, die in entsprechende Entscheidungen einbezogen werden müssen. Hierzu zählen die Wasserrückhaltung in der Landschaft, die Verzögerung von Abflussspitzen, die Förderung der Grundwasserneubildung durch Versickerungsprozesse sowie die Bereitstellung wertvoller Lebensräume für zahlreiche wassergebundene Tier- und Pflanzenarten.
Die europäische Teichwirtschaft zählt zu den artenreichsten und ökologisch wertvollsten Formen der Landnutzung. Ihre positiven Wirkungen auf Biodiversität, Landschaftswasserhaushalt und Klimaanpassung müssen bei künftigen wasserwirtschaftlichen Steuerungsinstrumenten angemessen berücksichtigt und gegen konkurrierende Nutzungsansprüche abgewogen werden. Eine Priorisierung allein anhand technischer Effizienzkennzahlen würde den tatsächlichen Leistungen dieser Bewirtschaftungsform nicht gerecht.
Die Digitalisierung des Wassersektors kann einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wasserresillienz Europas leisten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein verhältnismäßiger Ansatz, der die unterschiedlichen Funktionen und Wirkungen der einzelnen Wassernutzer berücksichtigt, zusätzliche Belastungen für kleine und mittlere Unternehmen vermeidet und die vielfältigen positiven Beiträge der Binnenfischerei und Aquakultur für Wasserhaushalt, Klimaanpassung und Biodiversität angemessen würdigt.
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Gesetze/Verordnungen Online-Beteiligung am Nationalen Wiederherstellungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
16.06.2026

Online-Beteiligung am Nationalen Wiederherstellungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Das BMUKN hat eine Online-Beteiligung zum Nationalen Wiederherstellungsplan bis zum 25. Juni 2026 eingerichtet. Der VDBA hat sich zu Artikel 4 - ‚Wiederherstellung von Land-, Küsten- und Süßwasserökosystemen‘ in dem Verfahren positioniert.

Die EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) verpflichtet alle Mitgliedstaaten, innerhalb von zwei Jahren nach ihrem Inkrafttreten einen nationalen Wiederherstellungsplan (NWP) zu erarbeiten. In diesem Plan legt der jeweilige Staat dar, wie er die Ziele der Verordnung erreichen will. Das können zum Beispiel konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung von Ökosystemen, die Festlegung von Flächen, Zeitplänen sowie die Bewertung der Klimawirksamkeit und sozio-ökonomischer Auswirkungen sein. Das Format des NWP und die erforderlichen Inhalte sind dabei von der EU-Kommission für alle Mitgliedstaaten einheitlich vorgegeben worden. In Deutschland wird der NWP vom Bund in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern entwickelt. Ein zentrales Element dabei ist eine offene, transparente und inklusive Beteiligung der Öffentlichkeit.
Auf der vom BMUKN eingerichteten Plattform hat man die Möglichkeit, den ersten Entwurf des deutschen NWP zu lesen und zu kommentieren.
Nach Abschluss der Online-Beteiligung wird der Entwurf überarbeitet. Die eingegangenen Kommentare werden geprüft und soweit möglich in die Überarbeitung einbezogen.
 
Stellungnahme des Verbandes der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur zum Rohentwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans (NWP)
Der Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur sieht den vorliegenden Rohentwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans mit großer Sorge. Der Entwurf wird weder den fachlichen Anforderungen an eine belastbare Planungsgrundlage gerecht noch den praktischen Realitäten der Flächennutzung in Deutschland. In seiner jetzigen Form ist er Ausdruck einer grundlegenden Planungsunsicherheit bei der Umsetzung der EU-Naturwiederherstellungsverordnung.
Bereits nach den eigenen Begleitunterlagen zum Plan ist eine bundesweite Ermittlung konkreter Flächen zur Wiederherstellung von Lebensraumtypen und Habitaten geschützter Arten derzeit nicht möglich gewesen. Stattdessen wurden lediglich „Suchräume“ definiert, deren Konkretisierung erst später erfolgen soll. Damit fehlt eine zentrale Grundlage für jede seriöse Maßnahmenplanung.
Ebenso wird eingeräumt, dass wesentliche Zielgrößen – etwa das „zufriedenstellende Niveau“ vieler Wiederherstellungsziele – noch nicht feststehen oder näher definiert sind und deshalb selbst langfristige Finanzbedarfe bis 2050 nicht angegeben werden konnten. 
Auch die Kostenschätzungen beruhen ausdrücklich auf Grobschätzungen mit erheblicher Unsicherheit. Zugleich steht die Finanzierung sämtlicher Maßnahmen unter Haushaltsvorbehalt und ist weder auf EU- noch auf nationaler Ebene gesichert. 
Hinzu kommt, dass die den Behörden vorliegenden Daten zum Zustand und Vorhandensein geschützter Lebensraumtypen oft veraltet sind, Daten entsprechend gar nicht mehr dem aktuellen Zustand entsprechen und erstmal eine flächendeckende Kontrolle der tatsächlichen Gegebenheiten durchgeführt werden müsste. 
Ohne belastbare Kenntnisse über das tatsächliche Vorkommen und den Zustand geschützter Lebensraumtypen, die Habitate und das Vorkommen geschützter Arten sowie weitere Schutzgüter der Naturwiederherstellungsverordnung, ohne eine seriöse Kostenschätzung und ohne eine gesicherte Finanzierung macht dieser Entwurf für den Nationalen Wiederherstellungsplan Deutschlands keinen Sinn. Er ist vielmehr Zeugnis der Planlosigkeit, mit der die Naturwiederherstellungsverordnung von Beginn an erarbeitet, beschlossen und nunmehr umgesetzt werden soll.
Aus Sicht der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur ist der derzeitige Ansatz daher zum Scheitern verurteilt. Die extrem ambitionierten Zielsetzungen der Verordnung können nur erreicht werden, wenn Flächenbewirtschafter und Flächeneigentümer frühzeitig, verbindlich und auf Augenhöhe in Planung und Umsetzung eingebunden werden – nicht erst im Rahmen formaler Öffentlichkeits-beteiligungsschritte.
Die Erfahrungen aus der Umsetzung von Natura 2000 zeigen deutlich, welche Folgen eine unzureichende Beteiligung der betroffenen Nutzergruppen hat. Der damals entstandene Vertrauensverlust gegenüber Politik und Naturschutz wirkt bis heute nach und stellt eine schwere Hypothek für die Umsetzung neuer Naturschutzinstrumente dar. Erfolgreicher Natur- und Artenschutz kann in der Fläche nur gelingen, wenn Flächeneigentümer und Bewirtschafter in jeder Phase der Planung und Umsetzung tatsächlich beteiligt, angehört und mitgenommen werden.
Hinzu kommt, dass zahlreiche Schutzgüter, deren Erhaltungszustand durch die Wiederherstellungsverordnung verbessert werden soll, unmittelbar auf eine kontinuierliche Nutzung angewiesen sind. Dies gilt für Dauergrünland ebenso wie für Heidelandschaften oder die traditionellen Teichlandschaften Deutschlands. Die dort vorhandene außergewöhnliche Artenvielfalt existiert nicht trotz, sondern gerade wegen der jahrhundertelangen Bewirtschaftung.
Diese Bewirtschaftung wird jedoch seit Jahrzehnten als „Problem“ dargestellt und massiv durch einen überzogenen Artenschutz insbesondere für Kormoran, Biber und Fischotter beeinträchtigt. Die wirtschaftliche Grundlage vieler Teichwirtschaftsbetriebe wird dadurch zunehmend entzogen. Damit gefährdet dieser Ansatz nicht nur die Existenz der Unternehmen, sondern zugleich den Fortbestand der von ihnen gepflegten Teichlandschaften mit ihren geschützten Lebensraumtypen, streng geschützten Arten und vielfältigen Ökosystemleistungen. Hinzu kommt die oft zweifelhafte Festlegung der FFH/Natura 2000 Zielarten, die in aquatischen Lebensräumen oft nur den Fischotter – einen opportunistischen Prädator geschützter Fisch-, Mollusken- und Amphibienarten – als einzig schützenswerte Art benennen.
Ohne ein energisches Gegensteuern droht neben dem Verlust der zumeist familiengeführten Betriebe und ihrer regionalen Wertschöpfung, die auch die Lebensmittelversorgung mit einem sehr hochwertigen, natürlichen Produkt beinhaltet, gleichzeitig der Verlust ganzer Kulturlandschaften, deren Biodiversität bislang wesentlich durch nachhaltige Nutzung gesichert wurde (Verhinderung von Verbuschung / Verwaldung).
Auch die Binnenfischerei leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung aquatischer Ökosysteme. Durch die nachhaltige Entnahme von Fischbiomasse für die lokale Lebensmittelversorgung trägt sie wesentlich zum Nährstoffaustrag aus eutrophierten Gewässern bei. Gleichzeitig führen zunehmende Prädation u.a. durch Kormorane, Reiher, Haubentaucher und Fischotter sowie restriktive artenschutzrechtliche Vorgaben zu erheblichen wirtschaftlichen Belastungen der Betriebe. Der anhaltende Rückgang der Erträge und Betriebszahlen verdeutlicht die dramatische Lage der Branche.
Bei der Planung und Umsetzung der Naturwiederherstellungsverordnung müssen solche Zielkonflikte berücksichtigt und aufgelöst werden. Anderenfalls droht eine weitere Verschlechterung der Erhaltungszustände genau jener Lebensraumtypen und Arten, deren Verbesserung Ziel der Verordnung ist. Eine solche Verschlechterung widerspricht ausdrücklich den Vorgaben der Verordnung selbst.
Der Nationale Wiederherstellungsplan und die Öffentlichkeitsbeteiligung im Zuge seiner Erstellung stellen den ersten Lackmustest für die Umsetzung der Naturwiederherstellungsverordnung dar. Die bislang vorliegenden Unterlagen und Beteiligungsprozesse bleiben jedoch erschreckend oberflächlich und lassen weder eine belastbare Datengrundlage noch eine realistische Umsetzungsstrategie erkennen.
Der Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur fordert daher eine grundlegende Überarbeitung des Nationalen Wiederherstellungsplans auf Basis belastbarer Datengrundlagen, transparenter Finanzierungsstrategien und einer echten Beteiligung der Flächennutzer. Ohne diese Voraussetzungen ist ein Scheitern der Umsetzung absehbar.


 
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Verband Generationswechsel und Weichenstellung für die Zukunft der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur
02.06.2026

Generationswechsel und Weichenstellung für die Zukunft der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur

VDBA-Mitgliederversammlung und Präsidiumsneuwahlen am 1. Juni 2026 in Einbeck

Einbeck, 1. Juni 2026 – Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. (VDBA) wichtige Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes und des gesamten Sektors getroffen. Neben den satzungsgemäßen Regularien und einer Anpassung der Verbandssatzung standen insbesondere Fachvorträge zur finanziellen Zukunft der Binnenfischerei und Aquakultur in Deutschland im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Mitgliederversammlung nutzte die Gelegenheit, personelle Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.
In den einzelnen Sparten wurden neue Vertreter gewählt:
  • Philipp Mohnen übernimmt die Leitung der Sparte Forellenzucht und folgt damit auf Peter Grimm.
  • Alfred Stier wurde zum neuen Spartenleiter der Karpfenteichwirtschaft gewählt und tritt die Nachfolge von Bernhard Feneis an.
  • Lars Dettmann übernimmt die Leitung der Sparte Fluss- und Seenfischerei von Ronald Menzel.
 
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Darüber hinaus beenden
Gunnar Reese,
Stephan Hofer,
Markus Lichtenecker,
Elmar Mohnen, sowie 
Carsten Brauer (nicht anwesend)
und Karl Bissa (nicht anwesend)
ihre Tätigkeit als Spartenvertreter.
Der Verband dankt ihnen ausdrücklich
für ihr langjähriges Engagement
und ihren wertvollen Einsatz für die
deutsche Binnenfischerei und Aquakultur.
 


Auch im Präsidium vollzieht sich ein bedeutender Generationenwechsel. Nach 16 Jahren an der Spitze des Verbandes übergibt Bernhard Feneis das Amt des Präsidenten an Isabell Schwegel. Die stellvertretende Spartenleiterin der Young Fishermen wird künftig als Präsidentin die Geschicke des VDBA leiten.
 



Bernhard Feneis, Isabell Schwegel, Ronals MenzelDie neue Präsidentin fand direkt treffende Worte:
"Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Herzlichen Dank für das Vertrauen, dass Ihr mir mit dieser Wahl entgegengebracht habt.
Die Möglichkeit, Verantwortung für den Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur zu übernehmen, weiß ich außerordentlich zu schätzen. Gleichzeitig ist mir bewusst, welchen Einsatz, welche zeitliche Dimension und welche Verantwortung diese Aufgabe mit sich bringt – ebenso wie die großen Fußstapfen, die Bernhard Feneis in den vergangenen Jahren hinterlassen hat.
Mit 29 Jahren bin ich sicherlich nicht die erfahrenste Präsidentin dieses Verbandes. Aber ich bringe viel Leidenschaft für unsere Fischerei, Freude an der Zusammenarbeit und den festen Willen mit, die Zukunft unserer Branche aktiv mitzugestalten.
Es ist mein Anspruch, die bisherige Arbeit engagiert fortzuführen, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Die Binnenfischerei und Aquakultur stehen vor großen Herausforderungen, verfügen aber auch über enormes Potenzial.
Gemeinsam können wir unsere Interessen stark vertreten, den Nachwuchs fördern und die Zukunft unserer Aquakultur und Binnenfischerei aktiv gestalten. Dabei ist es mir besonders wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der VDBA lebt von den Menschen, die sich tagtäglich für die Fischerei einsetzen.
Dieses Engagement ist die Grundlage unseres Verbandes.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren Verbänden, der Geschäftsführung, dem Präsidium und natürlich mit jedem Einzelnen von Euch. Vielen Dank."


 
Zudem wurden die Positionen der Vizepräsidenten neu besetzt. Peter Grimm und Ronald Menzel übergeben ihre Ämter an Lars Dettmann (Brandenburg) sowie Philipp Mohnen (Nordrhein-Westfalen).
 
 
Einen weiteren wichtigen Schritt vollzieht der Verband in seiner Geschäftsführung. 
Ronald Menzel überträgt die vollständige Geschäftsführung an Anja Oest, die bereits seit dem 1. Januar 2026 parallel mit ihm in der Verbandsgeschäftsstelle tätig war.
Mit diesem Schritt legt Herr Menzel zugleich sämtliche Funktionen innerhalb des Verbandes nieder.
 
Die Mitgliederversammlung würdigte die außergewöhnlichen Verdienste von Bernhard Feneis, der den Verband über 16 Jahre als Präsident führte, und Ronald Menzel, der den VDBA über 25 Jahre als Geschäftsführer und Vizepräsident maßgeblich mitgestaltete.
Für ihr langjähriges und prägendes Engagement wurden beide zu Ehrenmitgliedern des VDBA ernannt. 

 
Bernhard Feneis hat den VDBA über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, Fachkompetenz und Weitblick geprägt. Im Jahr 2010 wurde er zum Präsidenten gewählt und hat über 16 Jahre hinweg die Interessen der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur mit großem Einsatz vertreten. Sein Wirken reichte dabei weit über die nationalen Grenzen hinaus, denn auch auf europäischer Ebene engagierte sich Bernhard Feneis in besonderem Maße:
Von 2012 bis 2019 war er Vizepräsident der FEAP, der europäischen Föderation der Aquakulturproduzenten. Von 2022 bis 2025 bekleidete er zudem das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der FEAP-Kommission für Süßwasserfische. Ein besonderer Höhepunkt seines europäischen Engagements war die Organisation der FEAP-Generalversammlung in München im Jahr 2025. Mit großem Gespür für die Zukunft unserer Branche rief er den FEAP-Laschinger Next Gen Award ins Leben, der 2025 erstmals in München verliehen wurde.
Mit der Gründung der Arbeitsgruppe Young Fishermen in 2020, die 2025 als offizielle Sparte aufgenommen wurden, und der Initiierung des Awards setzte er starke Zeichen für die Förderung und Wertschätzung junger Menschen in der europäischen Aquakultur und schuf eine Plattform, um Nachwuchskräfte sichtbar zu machen, ihnen Gehör zu verschaffen und zu motivieren.
Auch in der COPA-COGECA, der bedeutenden Interessenvertretung der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft, brachte er seine Expertise ein. Bereits seit 2013 war er stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Fischerei“, von 2021 bis 2023 deren Vorsitzender und anschließend erneut stellvertretender Vorsitzender. In all diesen Funktionen setzte er sich mit Nachdruck für die Belange der Binnenfischerei und Aquakultur ein.
Darüber hinaus war er Mitglied im Präsidium des Deutschen Fischereiverbandes sowie im Aquaculture Advisory Council. Sein beruflicher Hintergrund als Tierarzt eröffnete ihm zudem wichtige Perspektiven für die Arbeit in der FVE (Verband der Tierärzte Europas) Arbeitsgruppe Fisch, der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), sowie in der EAFP, dem Europäischen Verband der Fischpathologen. Dadurch konnte er wissenschaftliche, gesundheitliche und fischereipolitische Themen auf einzigartige Weise miteinander verbinden.
Bernhard Feneis hat in all den Jahren Brücken gebaut – zwischen Praxis und Politik, zwischen nationaler und europäischer Ebene, zwischen den Generationen. Er war stets ein verlässlicher Vertreter der Branche, ein geschätzter Gesprächspartner und ein überzeugter Förderer der Aquakultur und Binnenfischerei. Um es mit den Worten von Ulrike Müller, Mitglied des Bayerischen Landtags, ehemalige Abgeordnete des Europäischen Parlaments und derzeit stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für europäische Angelegenheiten im Bayerischen Landtag zu sagen:
„Die Aquakultur in Deutschland hat ihren ganz eigenen Charakter. Ein Charakter, der oft von Menschen geprägt wird, die keine hauptberuflichen Teichwirte sind, sondern dies aus Leidenschaft tun. Daher möchte ich Präsident Bernhard Feneis ganz besonders würdigen. Er unterstützt mich seit vielen Jahren und steht mir – und vielen anderen – mit fundiertem Rat und praktischer Hilfe zur Seite, stets im Bestreben, einen starken europäischen Fischerei- und Aquakultursektor zu fördern.
Seine ruhige, klare Art, seine Zuverlässigkeit und sein fundiertes Fachwissen haben ihm weit über Bayern hinaus Respekt und Anerkennung eingebracht. In politischen Kreisen findet seine Stimme Gehör, weil sie Gewicht hat, und seine Haltung wird geschätzt, weil sie auf Erfahrung, Integrität und echtem Engagement beruht. Für unsere langjährige Partnerschaft und sein unermüdliches Engagement spreche ich ihm meinen herzlichen Dank aus.“
Für seinen Einsatz, seine Verdienste um unseren Verband und seinen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der deutschen und europäischen Aquakultur danken wir ihm von Herzen.
Lieber Bernhard, es ist uns eine große Freude und Ehre, Dich heute zum Ehrenmitglied des Verbandes der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. zu ernennen.
 
25 Jahre an der Spitze des Verbandes der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur – das ist weit mehr als eine berufliche Station. Es ist ein Vierteljahrhundert voller Engagement, Beharrlichkeit und Leidenschaft für die Fischerei.
Ronald Menzels Einsatz begann jedoch schon deutlich früher. Nach der Wende gehörte er zu denjenigen, die die Fischerei in Brandenburg neu aufgebaut und organisiert haben. Mit der Gründung der Fischereischutzgenossenschaft Havel Brandenburg schuf er eine starke Interessenvertretung für die Berufsfischerei an der Unterhavel. Gleichzeitig brachte er seine Erfahrungen und sein Fachwissen maßgeblich in die Erarbeitung des Brandenburgischen Fischereigesetzes ein, dass deshalb bis heute seine Handschrift trägt.Besonders prägend war sein Einsatz für den Europäischen Aal. Dass der dringend notwendige Aalbesatz in Brandenburg auch nach der Wende fortgesetzt wurde und heute zu den erfolgreichsten Artenschutzprojekten Europas zählt, ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Sein Verhandlungsgeschick trug entscheidend dazu bei, dass Aalbesatzmaßnahmen über die europäische Fischereiförderung unterstützt werden. Ohne diesen Einsatz wäre das inzwischen seit 20 Jahren erfolgreich laufende Pilotprojekt zur Wiederauffüllung des Aal-Laicherbestandes im Elbeeinzugsgebiet kaum denkbar gewesen.
Doch Ronald Menzel hat sich nie nur um die Belange seiner Heimatregion gekümmert. Wann immer die Fischerei vor grundsätzlichen Herausforderungen stand, war er zur Stelle. Als am Steinhuder Meer der Nachweis eines Fischotters zum Anlass genommen wurde, die Reusenfischerei grundsätzlich infrage zu stellen, setzte er sich als Geschäftsführer des VDBA mit Nachdruck für eine sachliche Diskussion ein. Klagen der Otterschützer hatten vor Gericht nicht den von ihnen erwünschten Effekt. So konnte ein drohendes Verbot der Reusenfischerei nicht nur am Steinhuder Meer verhindert und die Debatte auf eine wissenschaftlich fundierte Grundlage gestellt werden.
Diese Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere Erfolge. Sie zeigen, mit welchem Herzblut, welcher Fachkompetenz und welcher Beharrlichkeit Ronald Menzel über Jahrzehnte für die Fischerei gekämpft hat – oft im Hintergrund, aber stets mit großer Wirkung.
Besonders erfreulich ist, dass er mit der Einarbeitung seiner Nachfolgerin Anja Oest und der geordneten Übergabe der Geschäftsführung dafür sorgt, dass seine erfolgreiche Arbeit nahtlos fortgeführt werden kann. Damit beweist er einmal mehr Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht.
Lieber Ronald, für Deinen außergewöhnlichen Einsatz, Deine Verdienste um die deutsche Binnenfischerei und Aquakultur sowie Deine langjährige Arbeit für den Verband gebührt Dir unser aufrichtiger Dank.
Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern des VDBA ist Ausdruck dieser Wertschätzung und bei beiden mehr als verdient.
 
Mit den getroffenen Entscheidungen und dem personellen Wechsel an der Spitze sieht sich der VDBA gut aufgestellt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und die Interessen der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur weiterhin wirkungsvoll zu vertreten.

 



Im Anschluss gab es für Interessierte noch eine Führung durch den PS.Speicher - Europas größtem Oldtimer- und Erlebnismuseum - auf dass der Verband mit Schwung und festem Antrieb in eine neue Ära starten kann.
 
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Nachhaltigkeit Treffen zum Aalschutz und Fischbestandsmanagement in Cloppenburg
29.05.2026

Treffen zum Aalschutz und Fischbestandsmanagement in Cloppenburg

VDBA trifft Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher in Niedersachsen

Cloppenburg – Am 29.05.2026 trafen sich auf Einladung des Landesfischereiverband Nds e.V. Vertreter:innen aus Politik und Fischerei zu einem Fachgespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher rund um den Schutz des Europäischen Aals und die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen. Die Moderation übernahm Torben Heese, Vorsitzender des Landesfischereiverbands Niedersachsen, ergänzt von Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Berichte zur Aalbestandssituation sowie die Diskussion über bestehende und geplante Aalschutzstrategien, sowie deren mögliche Finanzierung.

Weitere Themen waren die Problematik von Fischprädatoren und potentielle Maßnahmen zum Schutz von Fischbeständen.

Im Anschluss besuchten die Teilnehmer:innen den Aalhof Götting in Cloppenburg. Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang erhielten die Gäste Einblicke in die Praxis der Aalaufzucht.

Titelfoto (von li nach re): 
Christoph Eilers, CDU - Wahlkreis Cloppenburg; 
Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V., Geschäftsführer und Vizepräsident VDBA; 
Gerd Götting, sen. Chef Aalhof Götting;
PStS Silvia Breher;
Carsten Brauer, Geschäftsführer Landesfischereiverband Nds e.V.;
Dr. Anja Oest, Geschäftsführerin VDBA e.V.;
Manfred Tannen, Stellv. Präsident Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Steffen Göckemeyer, Fischereiberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Torben Heese, Vorsitzender Landesfischereiverband Nds e.V.;
Jan Götting, jun. Chef / Geschäftsleiter Aalhof Götting




  



































 
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Wichtige branchenrelevante Webseiten

Aquakulturinfo
Aquakulturinfo - Das Informationsportal zur Aquakultur des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei
Copa Cogeca
Copa Cogeca (General Confederation of Agricultural Cooperatives) vertritt die Interessen der Agrar-, Forst- und Fischereigenossenschaften bei der Entscheidungsfindung auf EU-Ebene.
AAC
AAC (Aquaculture Advisory Council) berät die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten in allen Rechtsfragen rund um Fischerei und Aquakultur. 
FEAP
FEAP (Federation of European Aquaculture Producers) ist die Stimme der professionellen Fischerei und Aquakultur in Europa.
FLI
Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionen.

Young fishermen 

2020 war alles anders. 2020 haben sich viele (gezwungene) Veränderungen und Innovationen ergeben. Dazu zählt im Fischereibereich die Gründung der Arbeitsgruppe Young Fishermen (YFM). Seit 2025 als offizielle Sparte im Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur (VDBA) stehen sie in den Startlöchern, um ihre Zukunft in der Fischzucht & Fischerei selbst mitzugestalten.
Young Fisherman
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Der Verband gliedert sich in folgende Sparten, vertreten durch:

Präsidium

Präsidentin: Isabell Schwegel
Vizepräsidenten: Philipp Mohnen und Lars Dettmann

Alfred Stier
Peter Grimm
Sabine Schwarten
Torben Heese
​Anna Klupp

Forellenzucht

Spartenleiter: Philipp Mohnen
Stellvertreter: Peter Grimm

weitere Mitglieder:
​Max Hoersen
Torsten Uhthoff
Alexander Tautenhahn

Karpfenteichwirtschaft

Spartenleiter: Alfred Stier
Stellvertreter: Torben Heese

weitere Mitglieder:
Gerd Michaelis 
Peter Oberle
Bernhard Feneis

Fluss- und Seenfischerei

Spartenleiter: Lars Dettmann
Stellvertreterin: Sabine Schwarten

weitere Mitglieder:
Florian Lex
Martin Bork
Martin Boesenecker

Young Fishermen

Spartenleiterin: Anna Klupp
Stellvertreterin: Isabell Schwegel

weitere Mitglieder:
Marinus Bogner
Gero Weinhardt
Martin Weierich
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