Fischotterausgleich in Bayern bis zu 100%Verordnung zur Entnahme von Fischottern in Bayern außer Kraft gesetztStaatliche Beihilfen: Kommission bittet um Stellungnahmen zur vorgeschlagenen Überarbeitung der EU-Beihilfevorschriften für die Land- und Forstwirtsch
Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.
Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..
Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.
Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..
Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.
Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..
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Verband
02.06.2026
Generationswechsel und Weichenstellung für die Zukunft der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur
VDBA-Mitgliederversammlung am 1. Juni 2026 in Einbeck
Einbeck, 1. Juni 2026 – Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. (VDBA) wichtige Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes und des gesamten Sektors getroffen. Neben den satzungsgemäßen Regularien und einer Anpassung der Verbandssatzung standen insbesondere Fachvorträge zur finanziellen Zukunft der Binnenfischerei und Aquakultur in Deutschland im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Die Mitgliederversammlung nutzte die Gelegenheit, personelle Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. In den einzelnen Sparten wurden neue Vertreter gewählt:
Philipp Mohnen übernimmt die Leitung der Sparte Forellenzucht und folgt damit auf Peter Grimm.
Alfred Stier wurde zum neuen Spartenleiter der Karpfenteichwirtschaft gewählt und tritt die Nachfolge von Bernhard Feneis an.
Lars Dettmann übernimmt die Leitung der Sparte Fluss- und Seenfischerei von Ronald Menzel.
Darüber hinaus beenden Gunnar Reese, Stephan Hofer, Markus Lichtenecker, Elmar Mohnen, sowie Carsten Brauer und Karl Bissa (nicht anwesend) ihre Tätigkeit als Spartenvertreter. Der Verband dankt ihnen ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und ihren wertvollen Einsatz für die deutsche Binnenfischerei und Aquakultur.
Auch im Präsidium vollzieht sich ein bedeutender Generationenwechsel. Nach 16 Jahren an der Spitze des Verbandes übergibt Bernhard Feneis das Amt des Präsidenten an Isabell Schwegel. Die stellvertretende Spartenleiterin der Young Fishermen wird künftig als Präsidentin die Geschicke des VDBA leiten.
Zudem wurden die Positionen der Vizepräsidenten neu besetzt. Peter Grimm und Ronald Menzel übergeben ihre Ämter an Lars Dettmann (Brandenburg) sowie Philipp Mohnen (Nordrhein-Westfalen).
Einen weiteren wichtigen Schritt vollzieht der Verband in seiner Geschäftsführung.
Ronald Menzel überträgt die vollständige Geschäftsführung an Anja Oest, die bereits seit dem 1. Januar 2026 parallel mit ihm in der Verbandsgeschäftsstelle tätig war.
Mit diesem Schritt legt Herr Menzel zugleich sämtliche Funktionen innerhalb des Verbandes nieder.
Die Mitgliederversammlung würdigte die außergewöhnlichen Verdienste von Bernhard Feneis und Ronald Menzel. Für ihr langjähriges und prägendes Engagement wurden beide zu Ehrenmitgliedern des VDBA ernannt. Bernhard Feneis führte den Verband über 16 Jahre als Präsident, während Ronald Menzel den VDBA über 25 Jahre als Geschäftsführer und Vizepräsident maßgeblich mitgestaltete.
Mit den getroffenen Entscheidungen und dem personellen Wechsel an der Spitze sieht sich der VDBA gut aufgestellt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und die Interessen der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur weiterhin wirkungsvoll zu vertreten.
Die neue Präsidentin fand direkt treffende Worte:
"Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Herzlichen Dank für das Vertrauen, dass Ihr mir mit dieser Wahl entgegengebracht habt.
Die Möglichkeit, Verantwortung für den Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur zu übernehmen, weiß ich außerordentlich zu schätzen. Gleichzeitig ist mir bewusst, welchen Einsatz, welche zeitliche Dimension und welche Verantwortung diese Aufgabe mit sich bringt – ebenso wie die großen Fußstapfen, die Bernhard Feneis in den vergangenen Jahren hinterlassen hat.
Mit 29 Jahren bin ich sicherlich nicht die erfahrenste Präsidentin dieses Verbandes. Aber ich bringe viel Leidenschaft für unsere Fischerei, Freude an der Zusammenarbeit und den festen Willen mit, die Zukunft unserer Branche aktiv mitzugestalten.
Es ist mein Anspruch, die bisherige Arbeit engagiert fortzuführen, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Die Binnenfischerei und Aquakultur stehen vor großen Herausforderungen, verfügen aber auch über enormes Potenzial.
Gemeinsam können wir unsere Interessen stark vertreten, den Nachwuchs fördern und die Zukunft unserer Aquakultur und Binnenfischerei aktiv gestalten. Dabei ist es mir besonders wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der VDBA lebt von den Menschen, die sich tagtäglich für die Fischerei einsetzen.
Dieses Engagement ist die Grundlage unseres Verbandes.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren Verbänden, der Geschäftsführung, dem Präsidium und natürlich mit jedem Einzelnen von Euch. Vielen Dank."
Im Anschluss gab es für Interessierte noch eine Führung durch den PS.Speicher - Europas größtem Oldtimer- und Erlebnismuseum.
Nachhaltigkeit
29.05.2026
Treffen zum Aalschutz und Fischbestandsmanagement in Cloppenburg
VDBA trifft Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher in Niedersachsen
Cloppenburg – Am 29.05.2026 trafen sich auf Einladung des Landesfischereiverband Nds e.V. Vertreter:innen aus Politik und Fischerei zu einem Fachgespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher rund um den Schutz des Europäischen Aals und die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen. Die Moderation übernahm Torben Heese, Vorsitzender des Landesfischereiverbands Niedersachsen, ergänzt von Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Berichte zur Aalbestandssituation sowie die Diskussion über bestehende und geplante Aalschutzstrategien, sowie deren mögliche Finanzierung.
Weitere Themen waren die Problematik von Fischprädatoren und potentielle Maßnahmen zum Schutz von Fischbeständen.
Im Anschluss besuchten die Teilnehmer:innen den Aalhof Götting in Cloppenburg. Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang erhielten die Gäste Einblicke in die Praxis der Aalaufzucht.
Titelfoto (von li nach re):
Christoph Eilers, CDU - Wahlkreis Cloppenburg;
Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V., Geschäftsführer und Vizepräsident VDBA;
Gerd Götting, sen. Chef Aalhof Götting;
PStS Silvia Breher;
Carsten Brauer, Geschäftsführer Landesfischereiverband Nds e.V.;
Dr. Anja Oest, Geschäftsführerin VDBA e.V.;
Manfred Tannen, Stellv. Präsident Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Steffen Göckemeyer, Fischereiberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Torben Heese, Vorsitzender Landesfischereiverband Nds e.V.;
Jan Götting, jun. Chef / Geschäftsleiter Aalhof Götting
EU
24.03.2026
Stellungnahme des VDBA zur öffentlichen Konsultation „Vision 2040 für Fischerei und Aquakultur“
Im Themenrahmen „Meeresangelegenheiten und Fischerei“ forderte die Europäische Kommission zur Einreichung von Beiträgen zur geplanten Initiative „Vision für Fischerei und Aquakultur für 2040“ auf
Die „Vision 2040“ zielt darauf ab, den übergreifenden politischen Rahmen für wettbewerbsfähige, widerstandsfähige und nachhaltige Fischerei- und Aquakultursektoren, einschließlich des Verarbeitungssektors, im Einklang mit dem Europäischen Ozeanpakt festzulegen. Sie soll
kritische Themen identifizieren, die die gesamte Wertschöpfungskette betreffen;
politische Maßnahmen skizzieren;
auf der Bewertung der Verordnung über die Gemeinsame Fischereipolitik aufbauen;
sich an der EU-Strategie für die Außenpolitik im Fischereibereich und dem Fahrplan für die Energiewende in der EU-Fischerei und -Aquakultur ausrichten.
Der VDBA hat mit Unterstützung seiner Mitgliedsverbände eine Ausführliche Stellungnahme eingereicht, um auf die in unserem Sektor herrschenden Missstände, voranging durch Naturschutzregularien hervorgerufenen, hinzuweisen.
Ebenfalls wurde von den Young Fishermen ein Positionspapier erarbeitet, dass eine stärkere Differenzierung innerhalb der europäischen Förderpolitik sowie gezielte Förderungen für Betriebsübernahmen und Existenzgründungen fordert.
VDBA im Austausch mit Bundesumweltminister Schneider
Am Donnerstag 12.2.26 hatte der VDBA, vertreten durch Präsident B. Feneis und die Vorsitzende der Young Fishermen Anna Klupp, die Gelegenheit Herrn Bundesumweltminister Carsten Schneider zu sprechen.
Bei dem Termin im Fischereibetrieb Stier in Bärnau war es möglich, ohne Zeitdruck mit dem Minister diverse Themen, die den Teichwirten auf den Nägeln brennen, konstruktiv zu besprechen.
Das Verständnis, das er uns entgegenbrachte, insbesondere bezgl. der Prädatorenproblematik, ist nicht zuletzt inst der Tatsache begründet, dass er selbst ein passionierter Angler ist. Damit war ein Grundverständnis im Gespräch bereits gegeben. Trotz alledem waren viele Details unserer Sorgen und Nöte, für den Minister in der Brisanz wie sie uns trifft, neu.
Einige Punkte wurden besonders betont:
Die Akute Existenzbedrohung der Branche insgesamt, sowie regional ganzer Landstriche durch Prädatoren, v.a. Otter u. Kormoran. Sowie die damit einhergehende kathastrophale Schädigung vieler Arten auf der Roten Liste (Amphibien, Vögel, Vegetation…)
Der unsinnige mittlerweile überholte Schutz von Prädatoren, die
an der Spitze der Nahrungspyramide (https://de.wikipedia.org/wiki/Trophieniveau) sind, und damit selbst nicht länger in ihrem Bestand bedroht sind,
die durch das bisherige Management, wenn überhaupt vorhanden, zahlenmäßig noch nicht einmal zurückgedrängt werden und damit die Fischbestände traditioneller Teichwirtschaften bedrohen und auch in den freien Gewässern viele Tiere der roten Lliste regional ausrotten.
Die Konsequenz ist die eine großflächige Aufgabe der Teichwirtschaft , die einen nie wieder rückgängig zumachenden Schaden an ganzen Ökosystemen und wertvollen aquatischen Habitaten zur Folge hat.
FPhotovoltaik an- und auf den Teichen, damit verbundene Abstandsregeln, Nutzungsbedingungen, und Umweltschutzauflagen.In dem Gespräch mit Minister Schneider wurde uns vermittelt, dass viele Zustände bislang dort nicht so dramatisch wahrgenommen wurden und daher, das wichtigste Ergebnis:
Der direkte Kontakt unserer Branche mit dem Ministerium und auch demn Minister persönlich, wird ausdrücklich für wichtig gehaltenerachtet. Das Angebot diesen ersten direkten Meinungsaustausch aufrecht zu halten nehmen wir gerne an und werden den Wert dieser Aussage an den Ergebnissen messen.
Aquakulturinfo - Das Informationsportal zur Aquakultur des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei
Copa Cogeca (General Confederation of Agricultural Cooperatives) vertritt die Interessen der Agrar-, Forst- und Fischereigenossenschaften bei der Entscheidungsfindung auf EU-Ebene.
AAC (Aquaculture Advisory Council) berät die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten in allen Rechtsfragen rund um Fischerei und Aquakultur.
FEAP (Federation of European Aquaculture Producers) ist die Stimme der professionellen Fischerei und Aquakultur in Europa.
Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionen.
Young fishermen
2020 war alles anders. 2020 haben sich viele (gezwungene) Veränderungen und Innovationen ergeben. Dazu zählt im Fischereibereich die Gründung der Young Fishermen (YFM). Als Arbeitsgruppe im Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur (VDBA) stehen sie in den Startlöchern, um ihre Zukunft in der Fischzucht & Fischerei selbst mitzugestalten.